Um einen kleinen Einblick in die Ausbildung zu bekommen, haben die Auszubildenden der Raiba Calw verschiedene Fragen für Interessierte beantwortet.

Was ist überhaupt der Unterschied zwischen der Ausbildung zum/zur Finanzassistent/- in und zum/zur Bankkaufmann/- frau?

Die Ausbildung „Bankkaufmann/- frau“ kann mit der mittleren Reife begonnen werden, während die Voraussetzung für die Ausbildung
„Finanzassistent/-in“ das Abitur oder die Fachhochschulreife ist. Der Unterschied besteht darin, dass die Finanzassistenten/- innen eine verkürzte Ausbildung haben,statt 2,5 Jahren nur 2 Jahre lernen und eine zusätzliche Prüfung im Bereich Steuern und Versicherung ablegen.

Wie seid ihr auf eure Ausbildung zum/zur Finanzassistent/- in und zum/zurBankkaufmann/-frau aufmerksam geworden?

Der Umgang mit Menschen stand bei der Suche bei den meisten der Auszubildenden im Vordergrund. Die Abwechslung zwischen Büroarbeit, also dem kaufmännischen Aspekt, und dem Kontakt zu den Kunden bieten die Berufe „Bankkaufmann/-frau“ und „Finanzassistent/- in“.

Was gefällt euch bei der Ausbildung am besten?

Die Ausbildung spielt sich nicht nur in einer Abteilung oder Geschäftsstelle ab, sondern wir haben auch die Möglichkeit,
in alle Abteilungen und in mehrere Servicegeschäftsstellen einen Einblick zu erhalten. So lernen wir auch das Hintergrundwissen und damit die kompletten Abläufe und Vorgänge kennen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Aufgaben, und wir lernen durch die relativ geringe Größe der Bank alle Mitarbeiter kennen. Außerdem bekommt man eine große Verantwortung  zugeteilt, indem man an zahlreichen Projekten, wie zum Beispiel das Planen der jährlichen TopJob-Messe oder dem Azubi-Projekt „Raiba-DIGITAL“, mitwirken darf.

Welche Voraussetzungen sollte man für die Arbeit bei einer Bank mitbringen?

Die Offenheit im Umgang mit Menschen spielt eine große Rolle. Klar ist man am Anfang vorsichtiger und vielleicht ein wenig eingeschüchtert, das gibt sich jedoch im Laufe der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung besteht allgemein darin, dass wir Azubis auch
etwas lernen wollen.

Was macht euren Ausbildungsbetrieb einzigartig?

Der kollegiale und familiäre Umgang untereinander ist sehr positiv. Hier sind wir noch Mensch und nicht nur eine Personalnummer. Die Grundidee der Genossenschaft stellt den Menschen in den Vordergrund, weshalb in unserer Raiffeisenbank viel für die Kunden
getan wird. Und wir Mitarbeiter und Azubis werden als Erfolgsfaktor für das Unternehmen gesehen. Schon am ersten Tag wurde man mit
viel Freude und Offenheit der Mitarbeiter begrüßt, wodurch man sich sehr schnell in der „Raiffeisenfamilie“ willkommen fühlt und einem der altbekannte schwere Anfang sehr leicht gemacht wird.
Die Azubi-Einführungstage verstärken ein gegenseitiges Kennenlernen zwischen uns Auszubildenden und den Ausbildungsverantwortlichen und lassen unsere anfängliche Verschüchterung völlig in den Hintergrund geraten.
Außerdem wird bei der Raiffeisenbank allgemein viel für die Mitarbeiter getan, besonders hervorzuheben ist hierbei die Gleit- und Vertrauensarbeitszeit, die die flexible Gestaltung des Arbeits- und Privatlebens ermöglicht.

Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Es besteht die Möglichkeit, dass wir uns nach der Ausbildung berufsbegleitend zum/zur Bankfachwirt/-in und anschließend
zum/zur Betriebsfachwirt/in weiterbilden. Des Weiteren sind auch nebenberufliche Studiengänge durch die flexible Arbeitszeit möglich.
Aber auch intern gibt es zusätzlich verschiedene Möglichkeiten, uns nach der Ausbildung in verschiedene Richtungen weiterzubilden und zu spezialisieren.
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Name: Sandy Dürksen
Alter: 19
Wohnort: Bad Teinach-Zavelstein
Ausbildung: Bankkauffrau
Ausbildungsstand: 3. Lehrjahr

Name: Lena-Marie Lutz
Alter: 20
Wohnort: Neubulach
Ausbildung: Finanzassistentin
Ausbildungsstand: 2. Lehrjahr